Fragen und Legenden

? "Viele sagen, dass sie mit Gleitsichtgläsern nicht zurechtkommen, dass ihnen schwindelig ist etc."

! Tatsächlich gibt es einige Brillenträger, die mit Gleitsichtgläsern - auch bei besten Voraussetzungen - nicht klar kommen. Nach unseren Erfahrungen sind dies aber weniger als 3 % aller Brillenträger. Der zufriedene Brillenträger spricht (leider) nicht viel über seine Brille. Ein Unzufriedener klagt allerdings bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Daher entsteht der Eindruck "viele" kämen nicht zurecht.

? "Mit Gleitsichtgläsern fällt man die Treppe oder den Bordstein rauf oder runter"

! Sicher muss man sich in den ersten Tagen umgewöhnen, z.B. beim Blick zur Treppenstufe nicht nur den Blick, sondern den Kopf senken. Grundsätzlich hat der Mensch so viel Erfahrung beim Treppen auf und abgehen, dass er sie sozusagen "blind" geht. Uns sind keine wirklichen Stürze bekannt.

? "Was ist ein Progressivglas?"

! Progressiv ist eine Markenbezeichnung (der Fa. Rodenstock) für ein Gleitsichtglas. Progressiv wird ebenso wie Gradal (Fa. Zeiss) oder Varilux (Fa. Essilor) häufig als Synonym für den Begriff Gleitsichtglas genutzt.

? "Brauche ich eine besondere, oder besonders große Brille?"

! Nein, Gleitsichtgläser passen in (fast) jede moderne Brillenfassung. Für ganz schmale Modelle gibt es speziell entwickelte Gleitsichtgläser. Ob Metall, Kunststoff oder Randlos, alle Varianten sind möglich.

? "Gibt es Gleitsichtgläser auch mit modischer Tönung?"

! Ja. Gleitsichtgläser gibt es heute in allen Tönungen, auch selbsttönend. Ebenso sind alle Materialien für besonders dünne und leichte Gläser möglich.

? "Mit meiner Gleitsichtbrille kann ich im Liegen nicht vernünftig Lesen."

! Stimmt. Hier sind tatsächlich die Grenzen der Gleitsichtgläser erreicht. Zum bequemen Lesen im Bett, oder auch zum langen Lesen von Büchern, kann eine  (zusätzliche) Lesebrille die bessere Wahl sein.

? "Wenn ich in meinem Sessel liege, kann ich mit meiner Gleitsichtbrille nicht gut Fernsehen."

! Stimmt auch. Beim liegenden Blick zum Fernseher geht der Blick durch den Lese- bzw. Zwischenbereich. Der Fernseher erscheint unscharf. Abhilfe schafft eine andere Sitzposition oder eine Fern(-seh)brille.

Noch mehr Infos finden Sie hier: www.rodenstock.de

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